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Die Academy Shorts 2012

Ein Kurzfilmfestival streift seine Kinderschuhe ab: Die Academy Shorts, das Fribourger Festival von Studenten für Studenten, führt die 6. Ausgabe erstmals Open air durch.

von Daniel Monney

Wie jedes Jahr im Frühling führt das Kulturzentrum der Uni Fribourg, das Centre Fries in Zusammenarbeit mit dem Ciné Club und dem Studentenfernsehen Unicam, die Academy Shorts durch: Das Festival widmet sich Kurzfilmproduktionen von Schweizer Studenten. Zum ersten Mal in seiner Geschichte, findet das Festival am 9. Mai 2012 im Innenhof des Centre Fries statt. Das von Studenten geführte Festival und im Laufe der Zeit zu einem unverzichtbaren Bestandteil der universitären Agenda geworden ist, wartet mit einer ambitionierten Neuerung auf. Alle im Wettbewerb gezeigten Kurzfilme werden Open Air auf einer Grossleinwand gezeigt.

Es stellt sich die Frage, weshalb ein Festival von Studenten für Studenten? Wie hat das Abenteuer Academy Shorts überhaupt begonnen? Die Antworten zu diesen Fragen gibt der Präsident von Unicam, Domink Erb.

Guten Tag Dominik. Du bist der Präsident von Unicam und wenn ich richtig verstanden habe, steht Unicam am Urpsrung des Festivals ?

Ja genau. Die Academy Shorts fanden 2006 zum ersten Mal statt. Unicam war damals eine Kurzfilm-Redaktion. Eine Person aus dieser Redaktion in der Zeit als Peter Zwirko Unicam-Präsident war, produzierte selber erfolgreich Kurzfilme und gab damit den Anstoss zur Gründung eines eigenen Kurzfilmfestivals in Fribourg. Das Motto lautete von Studenten für Studenten.

Was ist das Ziel von diesem Festival?

Das Ziel war und ist es, jungen Studenten, die sich fürs Filme machen interessieren, eine Plattform zu bieten, über die sie ihre Filme beurteilen lassen können.
Das kann einerseits eine Motivation sein, um weitere Filme zu produzieren und andererseits kann es auch ein Ansporn dazu sein, bei nationalen Filmwettbewerben einen Film einzureichen.

Dieses Jahr findet das Festival zum 6. Mal statt. Es hat damit zweifellos eine gewisse Resonnanz erreicht. Wie viele Filme bekommt ihr?

Die Nachfrage ist in den vergangenen Jahren stets gestiegen. Das hängt in jedem Jahr auch von der Aufmachung des Festivals und des Werbevolumens ab. Die Academy Shorts haben jedoch das Ziel, Studenten aus der ganzen Schweiz zur Einsendung eines Films zu motivieren. Im letzten Jahr hatten wir 15 bis 20 Filme mit Potential.

Wer kann sich für das Festival bewerben?

Mitmachen kann jeder, der an einer Schweizer Universität oder Fachhochschule als Student eingeschrieben ist.

Warum habt ihr die Formel verändert und das Festival später angesetzt?

Der Kurzfilmevent wurde auf einen späteren Zeitpunkt verlegt, weil wir eine Marke ins Leben gerufen haben und dies etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. Die Academy Shorts in Fribourg, die man in der ganzen Schweiz kennen sollte und die auch in den kommenden Jahren, durch ein klares Konzept und ein klares Logo Bestand haben soll.
Andererseits haben wir in diesem Jahr ein wirklich engagiertes und grosses Team, das dem ganzen Anlass einen wunderbaren Rahmen verleihen wird. Jede Funktion ist doppelt besetzt, was mehr Spielraum für Organisation ermöglicht.

Ist es nicht riskant, den Anlass als Open air Veranstaltung zu organisieren ? Gibt es einen Plan B wenn das Wetter schlecht ist?

Ja, Open Air Kino ist immer mit einem gewissen Restrisiko verbunden. Im Regenfall werden wir Pellerinen verteilen und dafür sorgen, dass möglichst viel im Trockenen statt finden kann. Wir sind aber optimistisch und glauben an gutes Wetter!  Im äussersten Notfall würde man die Filme im Centre Fries Gebäude zeigen. Aber dazu muss Sturm und Gewitter prognostiziert sein.

Soweit vielen Dank für die Informationen zu den Academy Shorts. Weitere Infos und die ganze Entstehungsgeschichte des Festivals findet ihr auf der Internet-Seite academy-shorts.ch. Und für alle, die das Festival noch nicht kennen, ist es nun an der Zeit, die Kamera hervor zu nehmen und einen eigenen Kurzfilm zu drehen. Viel Erfolg !

Tags: Festival, Film, Kino, Schweiz, Studenten, Uni, Wettbewerb
Artikel erschienen am 13.02.2012 um 15:16 Uhr