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Das aktuelle Programm der Filmstelle ETH/UZH

05.03.2017 um 14:41 Uhr

Die Filmstelle der ETH und UZH lädt zum aktuellen Zyklus „Times Are Changing“. Für 5 Franken (gratis für alle VSETH/VSUZH Mitglieder) kann man jeden Dienstag ab 19.00 Uhr in den Genuss ausgewählter und besonderer Filme kommen. Wie immer mit Barbetrieb, oft mit Apéro und manchmal mit vollwertiger Verpflegung für alle hungrigen Studenten.

Dass wir uns in besonderen Zeiten befinden, hört man dieser Tage überall. Herausforderungen der Globalisierung, neue Technologien, Populismus, Kriege und nicht zuletzt der Blondierte im Oval Office. Die Zeiten seien im Wandel, der Blick in die Zukunft unsicher. Zumindest politisch ist eine grosse Verunsicherung zu spüren. Dem gegenüber sind es auch spannende Zeiten, voller Möglichkeiten und Visionen.

Mit der diesjährigen Frühjahrsfilmreihe „Times Are Changing" ist die Filmstelle thematisch am Puls der Zeit. Die vielfältige Auswahl greift gesellschaftlichen Wandel auf, dokumentiert Bewegungen, erinnert an historische Ereignisse und illustriert technologischen Fortschritt. Sei es ein allgemeines Gefühl der Veränderung oder umwälzende und einschneidende Ereignisse. Was bedeutet dies für eine Gesellschaft, was für den einzelnen? Filme erlauben uns, rasante Reisen durch die Zeit zu unternehmen. Steigt ein in die Filmstelle-Zeitmaschine!

Folgende vier Filme möchten wir dabei ganz besonders hervorheben:

  • Den Anfang macht das letzte Meisterwerk von Sergio Leone mit dem Gangster-Klassiker Once Upon A Time In America (28.02.17), dem epischem Abschluss seiner Amerika-Trilogie. Passend dazu servieren wir vor dem Film zur Stärkung leckere Pasta. Aufgrund der Länge fangen wir etwas früher an. Seid also früh genug da! Solange der Vorrat reicht. 
  • Die Woche drauf zeigt uns The Congress (07.03.17) die fatalen Folgen der digitalisierten Persönlichkeit - der Entledigung des Menschen als Teil des technologischen Fortschritts.
  • The Ice Storm von Ang Lee (28.03. 17) zur Mitte unserer Reihe zeigt, was aus den ehemaligen Hippies und den sexuell befreiten Revoluzzern der späten 50er und 60er wurde. Suburbian-Eltern mit zu grossen Gärten, unbefriedigtem Sexleben und den neusten liberalen Erziehungsmethoden. Wunderbar, schräg, tragikomisch. Eine echte Zeitreise in die 70er.
  • Am Schluss widmen wir uns noch der Geschichte der Emanzipation. Klingt öde, ist aber bester Kostümfilmspass von Sally Potter. Orlando (23.05.17) ist ein englischer Edelmann bis zu dem Tag, an dem er (Tilda Swinton) beschliesst eine Frau zu sein. Für sie ändert sich nichts, dem Wandel der Zeit sei Dank. Ungewöhnlicher, pointierter und aufregender kann man Emanzipation nicht verfilmen.

Der Rest der Reihe "Times Are Changing" ist dann einfach nur noch bewegendes, grossartiges Kino.

Das komplette Programm findet ihr unter http://filmstelle.ch/times-are-changing/


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