Das Einrichten einer Studentenwohnung

Studentenwohnungen sind häufig klein. Ein-Zimmer-Appartement oder auch ein Raum in einer WG sorgen dafür, dass auf engstem Raum alle wichtigen Utensilien untergebracht werden müssen. Beide Situationen sind grundlegend verschieden, denn während in einer eigenen Wohnung die Räumlichkeiten eigenständig genutzt und eingerichtet werden können, sieht dies in einer WG ganz anders aus. Hier müssen sich die Mitbewohner arrangieren und es ist gegenseitig Rücksicht zu nehmen.

Ein angenehmes WG-Leben ist folglich durch mehrere Dinge geprägt. Zunächst die Einteilung von Arbeiten innerhalb der Wohngemeinschaft. Dies ist im Ämtliplan niedergeschrieben. Auf der anderen Seite die Einrichtung und Pflege der Räumlichkeiten, die so eingerichtet werden sollten, dass sie gemeinschaftliche Aktivitäten zulassen, aber dennoch zweckmässig sind. Im Folgenden wird auf die Möbel- und Raumnutzung sowohl in WGs als auch in Ein-Zimmer-Wohnungen näher eingegangen.

Das Wohnzimmer

Der Gemeinschaftsraum, sofern vorhanden, sollte sich aus den Gegenständen aller Parteien zusammensetzen, sodass eine gemütliche WG-Atmosphäre entsteht. In diesen Zimmern können WG-Partys geschmissen oder gemeinsame Spiele- und Fernsehabende organisiert werden. Aus diesem Grund sind eine bequeme Couch und ein grosser Tisch empfehlenswert. Teppiche und Kissen gewähren eine wohnliche Atmosphäre und bieten zusätzliche Sitzplätze für die Kommilitonen. Magazin.tutti.ch erläutert noch weitere Möglichkeiten, ein Wohnzimmer gemütlich einzurichten.

Kurz und knapp:

  • Ausreichend Sitzgelegenheiten durch Stühle und Couch bereitstellen
  • Teppich und viele Kissen sorgen für eine gemütliche Atmosphäre
  • Ein grosser Tisch für gemeinsame Spielabende oder Mahlzeiten

Das Schlaf- und Arbeitszimmer

Der eigene Raum kann vollkommen individuell eingerichtet werden. Allerdings muss, da sich Wohn- und Arbeitsbereich in einem Zimmer befinden, dieses auch zweckmässig sein. Der Schreibtisch sollte am Fenster stehen, sodass beim Arbeiten die Umwelt und nicht die langweilige Tapete beobachtet werden kann. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, Storen anzubringen, damit die Sonne bei der Arbeit nicht blendet, aber dennoch natürliches Licht vorhanden ist. StorenOnline.ch erklärt die Vorteile dieses Sonnenschutzes. Gerade für Büro-und Arbeitsräume sind die Vorrichtungen besonders wichtig, denn andernfalls kann starke Sonneneinstrahlung die Arbeitsabläufe stören, etwa wenn das Licht blendet oder der Bildschirm nicht mehr erkennbar ist. Durch Lamellen ist es möglich, genau zu reglementieren, wie viel Licht in das Zimmer fällt. So kann der Raum zum Arbeiten, Schlafen oder Leben passend abgedunkelt werden. Auch die Farbe spielt eine Rolle. Abgestimmt zu einem farblich passenden Teppich oder entsprechenden Accessoires, entsteht in den Zimmern eine einladende Atmosphäre. Ausserdem ist es empfehlenswert, Schlaf- und Arbeitsbereich durch einen Raumteiler optisch voneinander zu trennen. Das hilft dabei, von der Arbeit abzuschalten und verleitet während des Studiums nicht dazu, sich ins Bett zu legen.

Kurz und knapp:

  • Angenehme Arbeits-und Wohnatmosphäre schaffen
  • Farblich abgestimmte Accessoires
  • Trennen von Schlaf- und Arbeitsbereich

Die Küche und das Bad

Diese Räume sind die wichtigsten innerhalb jeder WG, da sie von allen Bewohnern regelmässig genutzt werden. Im Ämtliplan ist festgelegt, wer wann die Zimmer zu putzen hat. Darüber hinaus sollten genug Regale und Schränke vorhanden sein, sodass jeder sein eigenes Fach hat und seine notwendigen Dinge richtig lagern kann. In der Küche gilt das gleiche für den Kühlschrank. Nichtsdestotrotz können auch diese Zimmer gemütlich eingerichtet werden, etwa durch eine Fotowand, in der sich alle Gäste verewigen können. Je grösser die Küche, desto besser. In WGs in denen es zusätzlich noch einen Balkon gibt, können die Bewohner auch zum gemeinsamen Grillieren einladen. Hier ist Fingerspitzengefühl gefordert, denn es ist nicht immer legal, auf Balkonen zu Grillen. In der Hausordnung oder dem Mietvertrag sind diese Aspekte jedoch meistens ausformuliert.

Kurz und knapp:

  • Genug Stauraum für die Gegenstände aller Bewohner
  • Sauberkeit und Ämtliplan beachten
  • Gemeinsame Koch- oder Grillabende veranstalten



Genug Stauraum für alle Mitbewohner.

Pixabay © Alexis (CC0 Public Domain 1.0)

Das Studentenappartement

In einem Studentenapartment ist die Einrichtung erheblich komplexer. Hier ist es wichtig, zweckmässig zu planen, schliesslich muss in einem Raum sowohl gelebt, gearbeitet als auch geschlafen werden.

Der Wohn-und Essbereich

Es gibt kleine Tricks, die helfen, das Zimmer optimal zu nutzen. So etwa ein Hochbett. Auf diese Weise kann darunter eine Couch und ein Fernseher gestellt werden, sodass zum einen Wohn- und Schlafbereich deutlich voneinander getrennt sind und zum anderen der Raum auf diese Weise mehr Platz bietet. Wichtig ist, dass nichts Unnötiges herumsteht. Entsprechend ist auf den Stauraum viel Wert zu legen. Ausserdem bieten sich Möbel an, die in kürzester Zeit weggeräumt werden können, um zusätzlichen Platz zu sparen. Beobachter.ch empfiehlt darüber hinaus, die Ecken des Raumes nicht zu vergeuden. So kann eine Eckcouch etwa Stellen nutzen, die andernfalls verloren wären.

Die Raumnutzung steht demnach im Vordergrund. Jede Ecke und jede freie Fläche ist zu verwenden, damit alle wichtigen Habseligkeiten untergebracht werden können. So etwa bei der Wahl des richtigen Kleiderschranks, dieser sollte gross genug für alle Kleidungsstücke, aber nicht zu gross für die Wohnung sein. Auch hier gibt es Eckkleiderschänke, die tote Winkel in der Wohnung sinnvoll ausfüllen und auf diese Weise kaum Platz wegnehmen.

Kurz und knapp

  • Platz sinnvoll nutzen
  • Hochbett wenn möglich
  • Eckcouch als Alternative
  • Leicht einklappbare Möbelstücke

Der Schlafbereich

Wie bereits angesprochen, bietet ein Hochbett eine sinnvolle Alternative, da der Raum darunter sinnvoll nutzbar ist. Alternativen dazu ist etwa eine Schlafcouch, die abends in ein Bett umgewandelt werden kann und tagsüber als Sitzfläche im Wohnbereich dient. Diese Doppelfunktion spart zusätzlichen Platz und ermöglicht ausserdem gemeinsame Abende mit Freunden auf der Couch.

Kurz und knapp:

  • Hochbett wenn möglich
  • Schlafcouch mit Doppelfunktion

Der Arbeitsbereich

Ähnlich wie in einem WG-Zimmer empfiehlt es sich auch hier, Wohn- und Arbeitsbereich bestmöglich voneinander zu trennen. Darüber hinaus sollte der Schreibtisch über genügend Stauraum verfügen, damit der wenige vorhandene Platz nicht noch zusätzlich durch Bücher oder anderes Studienmaterial genommen wird. Zusätzlich muss der Platz gut ausgeleuchtet sein, also entweder indem der Schreibtisch am Fenster steht oder das richtige Licht genutzt wird. Dieser Zeitungsartikel beschreibt, welche Lichtquellen sich für einen Arbeitsplatz und eine produktive Arbeitsatmosphäre am besten eignen. So sollte die mittlere horizontale Beleuchtungsstärke mindestens 500 Lux bei einem Arbeitsplatz betragen. In der Regel sind diese jedoch zu schlecht ausgeleuchtet, sodass die Produktivität geschmälert wird.

Kurz und knapp:

  • Stauraum einplanen
  • Platz optimal ausleuchten
  • Arbeits- und Wohnbereich trennen



Natürliches Licht eignet sich gut zum Arbeiten.

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