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Tipps gegen den Lernstress

Jeder Hochschüler kennt die Vorprüfungszeit, in der man gestresst und genervt ist. Prüfungen schreiben gehört zum Studentenleben und ist eine Tatsache, mit der sich jede und jeder abfinden muss. Grund genug, ein geeignetes Rezept gegen Prüfungsstress zu suchen. Jeder Studierende hat seine eigene Strategie, wie er den Prüfungsstoff vorbereitet. Die einen lesen unzählige Fachwerke, während andere die Notizen von Kommilitonen klauen. Wer unsicher ist und nicht mehr weiter weiss, kann sich im Internet oder mit der Hilfe von Ratgebern Tipps holen. Dabei wird man allerdings regelrecht überflutet mit Lernstrategien und Motivationsanleitungen.

Tausend Theorien

Wer aber Geduld besitzt, wird einige gute Tipps entdecken:

Lehrplan
Wer erfolgreich sein will, kommt um einen Lehrplan nicht herum. Dabei sollte immer berücksichtigt werden, dass man auch andere triviale Tätigkeiten zu erledigen hat wie Putzen oder Einkaufen. Nach einer ersten Durchsicht des zu lernenden Materials sollte man grob festlegen, was man bis wann durch haben will.

Umgebung
Wichtig beim Lernen ist auch eine angenehme Lernumgebung. Ob man zu Hause oder in der Bibliothek lernt, sollte immer darauf geachtet werden, dass man nicht abgelenkt wird. Handys etc. sind Störfaktoren, die vom Lernen abhalten.

Ernährung
Hinzu kommt eine gesunde Ernährung. Gifte wie Nikotin und Alkohol sollte man besser unterlassen. Raucher sollten jedoch gerade in einer Prüfungszeit nicht auf den Gedanken kommen, ihr Laster aufzugeben. Dies verursacht unnötigen und zusätzlichen Stress. Zudem ist das Nikotin ein zwar ungesundes, aber doch geeignetes Nervenfutter.

Schlaf und Pausen
Während der eigentlichen Lernzeit ist es nicht von Vorteil, wenn man stundenlang am Schreibtisch sitzt. Das Gehirn braucht auch mal eine Verschnaufpause. Ausreichend Schlaf ist gerade in dieser Phase wichtig.
Kurz vor der Prüfung ist es am besten, wenn man einfach einen oder zwei Tage die Bücher und Notizen liegen lässt.

Die Realität sieht leider anders aus
Dass sich die Praxis von der Theorie unterscheidet, muss man keinem Studenten mehr erklären. Alle Lerntipps sind gut gemeint und haben sicherlich auch ihre Berechtigung. Doch jeder Prüfling muss sich selbst eine geeignete Methode zurecht legen. Erst nach dem Ablegen (und erfolgreichem Bestehen einiger Prüfungen) ist es möglich, ein eigenes und individuell zugeschnittenes Rezept zu kreieren. Während viele Hochschüler erst durch den Stress richtig in die Gänge kommen, machen sich andere stetig Notizen, fassen den Stoff regelmässig zusammen und diskutieren das Thema in einer Lerngruppe.

Tipp mit Erfolgsgarantie? Fehlanzeige…
In der Lernphase muss jeder seinen eigenen Rhythmus finden. Wer wirklich ernsthafte Probleme mit dem Lernen hat, darf sich nicht zu schade sein, externe Hilfe bei externen Fachpersonen einer Beratungsstelle einzuholen. Bei der Beratungsstelle der Berner Hochschulen gibt es beispielsweise einen Workshop, der sich dem Thema widmet. Dabei wird einem das eigene Lernverhalten bewusst gemacht und individuelle Stärken und Schwächen werden wahrgenommen. Das Lernen soll dabei als Prozess der Informationsverarbeitung begriffen werden. Einen göttlichen Lerntipp, der alle Studis garantiert zum Erfolg bringt, gibt es nicht. Jeder einzelne Student muss durch seine eigenen Erfahrungen eine Strategie aufbauen, die ihm diese mühsame Prüfungszeit leichter macht.