Erfolgsgeheimnis Körpersprache

Damit der perfekte Auftritt nicht daneben geht und was negative Signale bedeuten können.

Stellt euch vor: Ihr seht eure neue Kollegin aus der Nachbarabteilung zum ersten Mal. Doch diese begrüsst euch mit deutlich zitternden Händen und blickt euch dabei nicht einmal in die Augen. «Eine unsichere Person» denkt ihr euch jetzt vielleicht. Und wahrscheinlich zweifelt ihr auch an eurer Kompetenz. Denn die Körpersprache verrät oft mehr über das Gegenüber, als viele Worte. Besonders im Business entscheiden schon kleine Signale über Wohl und Wehe eures Auftritts.

Euer Kostüm sitzt perfekt, das Verhalten im Gespräch ist tadellos. Und doch läuft während der Begrüssung des neuen Geschäftspartners des Chefs irgendwas schief.

Das Geheimnis liegt in Ihrer Körpersprache.

Denn oft sendet der Körper unbewusst Signale, die das Gegenüber negativ beurteilt.

Negative Signale - und was sie u.a. bedeuten können:

  • Weit ausgestreckter Arm bei der Begrüssung
    signalisiert: Distanz, Anspannung
  • Nase rümpfen
    signalisiert: Ablehnung
  • Zusammengepresste Lippen
    signalisiert: Verhaltener Zorn, Starrsinn, Nachdenken
  • Arme verschränken
    signalisiert: Ablehnung, Verschlossenheit. Aber auch: Frieren
  • Füsse um die Stuhlbeine legen
    signalisiert: Unsicherheit, Verkrampfung
  • Oberkörper vom Gesprächspartner abwenden
    signalisiert: Ablehnung
  • Blickkontakt nicht halten
    signalisiert: Desinteresse oder Verlegenheit
  • Hände in den Hüften
    signalisiert: Entrüstung, Erregung. Aber auch: Sicherheit
  • Ausgestreckter Zeigefinger oder Kugelschreiber in Richtung des Gesprächspartners
    signalisiert:  „Pass mal auf“, Drohgebärde
  • Sitzen mit breiten Beinen
    signalisiert: Rücksichtslosigkeit, Desinteresse, Ablehnung

Hast du unter den Signalen einige deiner Gewohnheiten wiedererkannt? Dann hast du bereits den ersten Schritt dafür getan, zukünftig nur noch die richtigen Signale zu senden – und das ganz bewusst!

Quelle: GWI, Newsletter-Ausgabe vom 12. Juni 2009