Minimalismus im Kleiderschrank: Sparen und trotzdem gut aussehen

Wer als Student das erste Mal in seinem Leben einen eigenen Haushalt finanzieren muss, muss vor allem eines: Sparen! Kosten für Lebensmittel, Kleidung, teure Fachbücher und die Miete – da kommt so einiges zusammen, das bezahlt werden muss. Zwar gibt es viele Nebenjobs für Studenten, doch selbst damit lassen sich finanziell meist keine grossen Sprünge machen. Wer sparen will, muss sich auf das Nötigste beschränken, und das gilt auch für den Kleiderschrank. Minimalismus ist das Zauberwort. Das heisst, man beschränkt man sich auf die wichtigsten Kleidungsstücke und reduziert den Inhalt des Kleiderschrankes auf das Minimum.

Weniger ist mehr

Verzicht: Für viele eher etwas Negatives. Doch immer mehr Menschen verweigern das massenhafte Einkaufen, entziehen sich den Zwängen der Konsumgesellschaft und sparen dadurch Geld. Es geht darum, nur das zu besitzen, was man wirklich nutzt. Schrankhüter und Fehlkäufe haben keinen Platz im minimalistischen Kleiderschrank. Basic-Shirts, schlichte Farben und einfache Schnitte, alles muss leicht kombinierbar sein. Die Kleidung muss darüber hinaus natürlich gut sitzen und bequem sein. Wichtig ist, sich stets die Frage zu stellen: “Was brauche ich wirklich und was kann weg?”

Der Fokus liegt auf Allroundern

In jeden Kleiderschrank gehören eine gut sitzende Hose, schlichte Pullover und T-Shirts sowie Blusen und Hemden, die sich gut kombinieren lassen. Basics, aus denen man mit wenigen Accessoires und Handgriffen ein komplett neues Outfit zaubern kann, sind perfekt. Klassische Damen-Jeans wie die von Peter Hahn können der Grundstein für jedes Outfit sein. Wer mit den Trends gehen möchte, aber kein Geld für ein neues Jeansmodel hat oder seine Hosensammlung nicht erweitern möchte, kann aus alten Jeans mit ein paar Tricks ein It-Piece zaubern. Ob man ihnen nun einen Used-Look verpasst oder mit Pailletten und Patches verziert – alten Sachen kann man auf diese Weise neues Leben einhauchen. T-Shirts in schlichten Farben eignen sich für fast alle Situationen und gehören ebenfalls in jeden minimalistischen Kleiderschrank.

Was man nicht braucht, macht man zu Geld – oder spendet es

Am Anfang heisst es natürlich: Ausmisten! Oft ist es letztlich aber sogar ein gutes Gefühl, sich von Schrankhütern zu verabschieden und Platz zu schaffen. Überflüssige Sachen können entweder auf ebay verkauft oder an Hilfsorganisationen wie die CARITAS gespendet werden. Das schafft Platz im Kleiderschrank, aber die Kleidung wird weiterhin genutzt und nicht einfach weggeschmissen.

Sich von Altlasten befreien und dabei noch sparen – was will man mehr?

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