Tourismus-Studium

Immer mehr Schüler planen nach dem Abitur ein Studium zu beginnen. Heutzutage kann man so ziemlich alles studieren, da fällt die Wahl schon mal schwer. Im folgenden Artikel soll das Tourismus-Studium vorgestellt und gleichzeitig ein paar Tipps zur Stellensuche in der Tourismusbranche gegeben werden.

Die beliebtesten Studienfächer findet man im Bereich der Wirtschaftswissenschaften, wie klassische Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft. Wenn einem das zu trocken erscheint, könnte man sich für ein Tourismus-Studium entscheiden, welches das Nützliche mit dem Angenehmen verbindet.

Doch das Studium Tourismusmanagement heißt nicht, das man den ganzen Tag darüber philosophiert, wo die nächste private Urlaubsreise hin geht oder sich in jeder Vorlesung an weisse Strände träumt. Vielmehr vermittelt das Tourismus-Studium zu Beginn zunächst nützliche betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse. Diese Grundkenntnisse beinhalten zum Beispiel neben BWL und VWL auch Grundlagen in Kosten-/Leistungsrechnung oder Basiswissen in Buchführung. Im Anschluss an das Grundstudium kann man dann verschiedene tourismusspezifische Schwerpunkte wählen und in diesen die einzelnen Kenntnisse vertiefen. Bei den jeweiligen Schwerpunkten, die von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich sein können, kann man sich beispielsweise im Reiseveranstaltermanagement spezialisieren. Zu den grössten Reiseveranstaltern im deutschsprachigen Raum zählen neben der TUI die Touristik der REWE-Group und Thomas Cook. Karriere-Möglichkeiten bietet als größter Reiseveranstalter die TUI auf www.tui-group.com/de/jobcareer. Grundsätzlich ist es ein guter Anhaltspunkt, sich an die Big Player der Reisebranche zu wenden um eine Karriere im Tourismus zu beginnen.

Eine andere Alternative zur Spezialisierung während des Studiums ist Mobilität und Verkehrswesen, wobei als wichtiger Verkehrsträger der Flughafen zu nennen ist. Auch hier gibt es vielfältige Möglichkeiten für den Jobeinstieg im Tourismus. Der Flughafen Zürich ist der grösste Flughafen in der Schweiz und auch hier die Karriereseite einen Blick wert.

Während des Studiums wird gerade im Tourismusbereich grosser Wert auf eine fundierte Sprachausbildung gelegt. Je nach Hochschule werden somit mindestens zwei Sprachen zur Pflichtveranstaltung. Diese können dann noch durch zahlreiche fakultative Sprachangebote ergänzt werden. Einige Hochschulen bieten ihren Studenten die Möglichkeit Auslandserfahrungen zu sammeln und damit die Sprachkenntnisse praktisch anzuwenden. Zur Verbesserung der Sprachqualitäten können die Studenten während des Studiums entweder an einer anderen Hochschule im Ausland studieren oder ein Praktikum in einem tourismusspezifischen Unternehmen absolvieren.

Neuerdings werden viele Reisen nicht mehr, wie bis vor einigen Jahren noch üblich, nur im Reisebüro gehandelt. Das Internet hat die Tourismusbranche verändert: Es bekommt einen immer höheren Stellenwert in der Buchung von Reisen, aber auch wenn es darum geht sich über eine bevorstehende Reise zu informieren. Eines der bekanntesten Bewertungsportale und gleichzeitig Online-Reisebüros ist in diesem Zusammenhang Holidaycheck. Das nach eigenen Angaben führende Meinungsportal im deutschsprachigen Raum ist aber auch ein großer Arbeitgeber und bietet viele Chancen, in der Tourismusbranche Fuss zu fassen. Auf der Seite http://www.holidaycheck.ch/jobs findet man nähere Informationen über die aktuellen Jobangebote und kann die einzelnen Stellenanzeigen durchforsten.

Die Tourismusbranche bietet viele Karrierechancen in den unterschiedlichsten Bereichen. Das Jobangebot ist weit gefächert und bietet zahlreiche Möglichkeiten, von der Personalabteilung über Online-Marketing bis hin zu Stellen im Managementbereich. Eine Überlegung ist das Tourismus-Studium also allemal wert, nicht nur wegen des verlockenden Angebotes später dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen – oder Urlaub buchen.